Aktuelle Projekte
In der folgenden Übersicht sind alle laufenden Forschungsvorhaben gelistet.
Kommunen und Kreise entwickeln bereits heute zahlreiche Ansätze, um ältere Menschen generationenübergreifend und sozialraumorientiert zu versorgen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
Die vielfältigen Ansätze verbindet ein gemeinsames Ziel: älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen und unter den jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen eine bestmögliche Unterstützung und Versorgung zu gestalten.
Dabei entstehen innovative Lösungen, deren Erfolgsfaktoren bislang jedoch nur wenig bekannt sind. Unser Forschungsteam unterstützt die Stadt- und Landkreise dort, wo die Menschen, ihre Bedarfe und ihre Erfahrungen im Mittelpunkt stehen – vor Ort.
Das Forschungsprojekt setzt auf eine enge Verzahnung von Wissenschaft und kommunaler Praxis. Gemeinsam mit den Partnerkreisen werden Entwicklungsprozesse angestoßen, beobachtet, reflektiert und ausgewertet.
Die forschungspraktische Umsetzung erfolgt in drei Phasen:
- Vorbereitung, Konzeptentwicklung, Auswahl Partnerkreise (Projektmonate 1-3)
- Begleitung der Partnerkreise (Projektmonate 4-26)
- Verschriftlichung der Erkenntnisse (Projektmonate 27-30)
Die wissenschaftliche Begleitung und fortlaufende Evaluation der fünf Partnerkreise ist für 22 Monate vorgesehen. Charakteristisch für die Praxisentwicklungsforschung sind die Reallabore bei den Projektpartnern vor Ort. Dort kommen das Forschungsteam, Akteurinnen und Akteure aus der Praxis, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam leisten sie einen Beitrag zur Transformation vor Ort.
Zentrale Forschungsergebnisse werden schon während der Projektlaufzeit in Form eines Überblickpapiers, einer Synthese und eines Thesenpapiers veröffentlicht und im Rahmen einer Fachtagung bekannt gemacht.
Abgeschlossene Forschungsvorhaben
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl bereits abgeschlossener Forschungsvorhaben.
Angebote und Perspektiven von Tagesstätten für Menschen mit psychischer Erkrankung in Baden-Württemberg (APerTa-BW)
Tagesstätten sind hierzulande flächendeckend ausgebaut. Gleichwohl liegen zu diesem gemeindepsychiatrischen Basisangebot keine gebündelten Erkenntnisse über die konkrete Umsetzungspraxis und konzeptionellen Schwerpunkte vor. Die typischen Bedarfslagen von Tagesstätten-Besuchenden, der „Status quo“ der Angebote sowie ihre qualitativen Weiterentwicklungsmöglichkeiten werden im Rahmen mehrerer Teilprojekte systematisch und praxisnah zum Forschungsgegenstand gemacht. Dies dient der Schaffung verbesserter Grundlagen für die Kreise sowie der Steuerungsunterstützung im Gemeindepsychiatrischen Verbund.